Der Hobby-Blog

Mein Blog zu Familie und Erziehung

Am Ende des Herbsts, wenn kein Laub mehr fällt, sollten Sie sich die Zeit zur Dachrinnenreinigung nehmen. Nun liegen viel feuchtes Laub und Schmutz in der Dachrinne und drohen das Fallrohr zu verstopfen. Spätestens dann, wenn Regenwasser unkontrolliert aus der Rinne schwappt, wird klar: Die Regenrinne ist längst verstopft! Jetzt sollten Sie dringend die Dachrinne reinigen, um Schäden vom Haus abzuwenden.

Überlaufendes Wasser kann die Fassade durchnässen oder den Putz auswaschen, bei Frost dehnt sich gestautes Wasser aus und kann das Fallrohr aufsprengen, überlaufendes Wasser bildet aber auch Eiszapfen an der Dachrinne und kann so Bewohner wie Passanten gefährden! Um sowohl Ihr Haus wie auch Ihre Mitmenschen vor ungewolltem Schaden zu schützen, sollten Sie Ihre Dachrinne zweimal jährlich – im Herbst und im Frühling – säubern.

Zögern Sie die Dachrinnenreinigung nicht unnötig hinaus: Hat sich der Dreck erst einmal festgesetzt, ist die Reinigung der Dachrinne eine zeitraubende und mühselige Angelegenheit. Wichtig: Erledigen Sie das nur selber, wenn die Traufe des Dachs sicher erreichbar ist. In vielen Fällen wird auf einer Leiter gearbeitet, die häufig versetzt werden muss, um die gesamte Länge der Rinne zu erreichen. Sorgen Sie stets für einen sicheren Stand der Leiter. Bei mehrgeschossigen Häusern sollte besser der Profi mit Hubwagen die Dachrinnenreinigung übernehmen.

Dachrinne reinigen leicht gemacht 

Um die Dachrinne von Laub zu befreien, benötigen Sie eine stabile Leiter, Schaufel und Handbesen oder Bürste. Fegen Sie den Schmutz aus der Dachrinne – achten Sie darauf, dass das Laub nicht in das Fallrohr rieselt. Wenn Sie das Laub aus der Dachrinne entfernt haben, sollten Sie kontrollieren, ob das Wasser wieder einwandfrei abläuft. Neben diesem „Klassiker“ können Sie die Dachrinne auch mit Hilfe einer halben PET-Flasche säubern. Wir stellen Ihnen eine günstige Alternative vor (Details zeigt die Bildergalerie oben):

  • Halbieren Sie eine Plastikflasche. Sie ist das perfekte Kehrblech für die Rinne und nimmt Laub und groben Schmutz auf, ohne dass man diesen über den Rand der Dachrinne fegen muss.
  • Wenn Sie den Boden der PET-Flasche im Boden und unterem Drittel mit kleinen Bohrlöchern perforieren, fängt dieses selbst gebastelte Laub-Sieb den feuchten Schmutz auf, der dem Handfeger durch die Lappen geht.

Verstopfter Dachrinne vorbeugen

Um eine Verstopfung der Dachrinne vorzubeugen, bietet Marley zwei Laubstop-Systeme aus speziellem Kunststoff an. Laubstop, wie hier gezeigt, wird einfach in die Dachrinne gesteckt und fixiert sich selbst. Dieses System erhält man in zwei Größen (halbrunde Rinnen RG 150 bis 180 und RG 100 bis 125) und in zwei Metern Länge zu Preisen ab ca. sechs Euro pro Meter. Etwas teurer ist das System Laubfrei, das durch die flache Bauform aber auch unter weit hervorstehende Ziegel passt – und durch Klemmen sicher fixiert ist. Infos im Baumarkt und unter www.marley.de

Originalbeitrag:

www.selbst.de

Montag, acht Uhr, der Wecker im Kinderzimmer läutet. Ausgeruht klettert das neunjährige Mädchen aus seinem Bett. Nach dem Frühstück verlässt es ohne Hektik das Haus, mit dem Fahrrad braucht es zehn Minuten zur Schule. Es ist eine kleine Schule, nur 30 Kinder, zwei Klassen. Um halb zehn beginnt der Unterricht in hellen Räumen.

In altersgemischten Kleingruppen erarbeiten Kinder zwischen neun und 15 Jahren mit zwei Begleitern die Lerninhalte des heutigen Vormittags. Einige präsentieren den erlernten Unterrichtsstoff in Form eines kleinen improvisierten Theaterstücks, andere haben einen Kurzfilm gedreht.

Ab 13 Uhr gibt es den Mittagstisch, es wird gegessen, gelacht, geplaudert. Danach geht es in den Garten. Die Nachmittagseinheit dauert bis 17 Uhr, inklusive Hausübung. Ziffernnoten gibt es in dieser Schule nicht.

So oder so ähnlich stellen sich viele Kinder, Eltern und Lehrer die ideale Schule vor: mit individueller Förderung, auf Interessen und Begabungen der Kinder abgestimmt, in wertschätzender Umgebung. Doch so gestaltet sich die Realität in nur wenigen Schulen. Viele verbinden mit Schule eher Stress in der Früh, Notendruck, starre Lehrpläne und Leistungsbeurteilung, kaum Wertschätzung und wenig Individualisierung.

Starres System

Nicht alle wollen sich damit abfinden. Der Pädagoge, sechsfache (Patchwork-)Vater und Lehrer Michael Karjalainen-Dräger zum Beispiel. Er hat lange als Freizeitpädagoge gearbeitet und wechselte als 30-Jähriger an öffentliche Volks- und Hauptschulen in Wien, um dort Lehrer zu sein. Er blieb zehn Jahre. Oder, wie er es formuliert: “Ich habe es zehn Jahre ausgehalten.”

Dann war die Ernüchterung über enge Spielräume und begrenzte Möglichkeiten zu groß. “Es ist nicht lustig, in so einem starren System Lehrer zu sein.” Also tat er, was sich wenige trauen: Er gründete eine eigene Schule. Eine, die all die Ansprüche erfüllte, die er an kindzentrierte Bildung stellte: kleine, altersgemischte Gruppen, individuelle Förderung, kreativer Unterricht und Beginnzeiten, die die Kinder nicht im Wachkoma mit leerem Magen ins Klassenzimmer wanken lassen.

Einfach war es nicht. Aber Karjalainen war von seiner Idee überzeugt – und konnte andere überzeugen. “Ich habe mich erkundigt, was es braucht, um als Privater eine Schule zu gründen, und wurde bald kafkaesk im Kreis geschickt.” Nicht nur einmal stand das Projekt auf der Kippe, weil plötzlich neue Auflagen dazukamen. Die Amtswege hat er irgendwann nicht mehr gezählt. “Schnell war das Gefühl da: Gerne sehen es Behörden nicht, wenn Privatpersonen Schulen gründen. Die öffentliche Schule hat Angst, dass ihr die Kinder davonlaufen, und das Imperium schlägt zurück.”

Das sieht man im Bildungsministerium anders: “Wir sehen Privatschulen als positive Ergänzung des österreichischen Schulsystems, nicht zuletzt erhalten sie deshalb auch eine Fördersumme von 4,5 Millionen Euro pro Jahr.” Allerdings geht dieses Geld vor allem an konfessionelle Privatschulen. Für Schulen ohne Religionsgemeinschaft im Rücken gibt es wenig Unterstützung, sagt Karjalainen. Es gebe nur eine Umwegfinanzierung von 700 Euro pro Schüler und Schuljahr, wenn sich die Privatschule einem Dachverband Freier Schulen anschließt.

Zwei Jahre bis zur Eröffnung

Laut OECD kostet ein Schuljahr pro Kind aber zwischen 8000 und 12.000 Euro. Konfessionelle Privatschulen, die die deutliche Mehrheit der 721 Privatschulen in Österreich stellen, sind im Vorteil: Ihr Lehrpersonal bezahlt zur Gänze der Steuerzahler. “Die Lehrergehälter machen 75 bis 80 Prozent der Kosten aus”, sagt Karjalainen. Nichtkonfessionelle Schulen müssen das selbst berappen.

In seinem Fall hat es ein Jahr gedauert, bis er alle Informationen zur Schulgründung beisammenhatte und wusste, wer auf Behördenseite wofür zuständig ist. Man sollte von der Idee bis zur Eröffnung der Schule zwei Jahre einplanen, sagt er. Bei ihm war es im Herbst 2009 so weit: die “Lernwerkstatt Baden” für 20 Kinder öffnete ihre Pforten. Die Kinder konnten die gesamte Pflichtschulzeit dort absolvieren, unterrichtet wurde in altersgemischten Klassen mit maximal fünf Kindern pro Gruppe.

Den Vorwurf gegen “elitäre Privatschulen”, in denen Kinder aus “besseren Kreisen” unter sich blieben, kennt auch er. Und lässt ihn nicht gelten: “Durch eine Schulgründung spart die öffentliche Hand Kosten, die sie nicht weitergibt. Gleichzeitig bekommt man als Gründer den Vorwurf, elitär zu sein.” Um Kinder aus allen sozialen Schichten in die Privatschule zu bekommen, tritt er für einkommensabhängiges Schulgeld und Patenschaften ein.

Stolpersteine

Apropos Schulgeld: Ohne das lässt sich der laufende Betrieb kaum finanzieren. Sponsoring sei in der nötigen Größenordnung schwierig, Crowdfunding wenig aussichtsreich. “Meiner Erfahrung nach liegt die Schmerzgrenze bei 300 Euro Schulgeld im Monat für ein Halbtagsangebot”, sagt Karjalainen. Ist die Finanzierung geklärt, muss der richtige Raum her: Da hat jedes Bundesland andere Vorgaben – und derer gibt es viele, von der Gangbreite bis zum Fensterglas. Karjalainen rät, die Schulräume vorab behördlich prüfen zu lassen. Sie werden sonst leicht zum Stolperstein.

Gründer müssen sich entscheiden, ob ihre Schule über Öffentlichkeitsrecht verfügen soll oder nicht. Tut sie es, darf sie die Leistungen der Kinder beurteilen und Zeugnisse ausstellen. Die Schüler können dann relativ leicht ins Regelschulsystem wechseln.

Das ist bei Schulen ohne Öffentlichkeitsrecht schwieriger: Deren Schüler sind zum häuslichen Unterricht abgemeldet und müssen am Ende jedes Schuljahres eine Externistenprüfung an einer Regelschule bestehen. Andernfalls dürfen sie nicht länger die Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht besuchen.

Flexible Ferienzeiten

Alle Privatschulen brauchen ein behördlich genehmigtes Statut und einen vom Ministerium abgesegneten Lehrplan. Zeitlich lässt sich in der eigenen Schule vieles flexibel gestalten. So ist etwa nicht vorgegeben, wie lange die Einheiten dauern oder wann Ferien sind. Das Lehrpersonal an Schulen mit Öffentlichkeitsrecht muss mit den Behörden abgestimmt werden: Ihnen ist wichtig, dass es geprüfte Lehrer sind. “Die Gründung einer Privatschule muss natürlich nach einem bestimmten Muster ablaufen”, heißt es aus dem Bildungsministerium. “Um garantieren zu können, dass alle notwendigen Regelungen, die im Privatschulgesetz verankert sind, getroffen wurden.”

Karjalainen ortet bei den Lehrern aber einen Graubereich: Schulleiter müssen zwar immer geprüfte Lehrerinnen oder Lehrer sein, in Schulen ohne Öffentlichkeitsrecht kann aber im Prinzip jeder unterrichten. “Als Schulerhalter könnte ich im Statut etwa festlegen, dass bei mir nur Psychotherapeuten unterrichten sollen.”

Natürlich sei es eine Kränkung fürs Regelschulsystem, wenn Privatschulen wie Pilze aus dem Boden schießen, sagt er. Dabei könne es viel lernen von Schulen, hinter denen engagierte Menschen mit pädagogischen Visionen stehen. Von staatlichem Interesse habe er bisher aber nicht viel bemerkt: “Ich kenne keinen Fall, wo jemand von den Behörden auf uns zugekommen wäre und nachgeschaut hätte, was gut funktioniert.” 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://derstandard.at/2000052073262/

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat die Klage einer Lehrerin, die mit Kopftuch unterrichten wollte, auf Entschädigung wegen religiöser Diskriminierung gegen die Niedersächsische Landesschulbehörde abgewiesen. (Aktenzeichen beim VG Osnabrück: 3 A 24/16)

Bei der Klage ging es um einen Fall von 2013: Die Lehrerin hatte zunächst von der Landesschulbehörde eine Einstellungszusage für eine Schule im Raum Osnabrück bekommen. Als bekannt wurde, dass sie in der Schule ein Kopftuch tragen wollte, zog die Behörde ihre Zusage zurück.

Das Gericht erklärte nun, der Anspruch auf Entschädigung sei schon deshalb zu verneinen, weil die Schulbehörde die Frau nicht “wegen ihrer Religion” benachteiligt habe. Die Behörde habe sich auf eine gesetzliche Grundlage im Landesschulgesetz gestützt, die alle Bewerber gleich behandle und sämtliche religiösen und weltanschaulichen Symbole verbiete. Damit habe die Behörde in Hinblick auf die staatliche Neutralitätspflicht richtig gehandelt.

Die Behörde hatte sich damals auf Paragraf 51 des niedersächsischen Schulgesetzes bezogen. Darin steht, das “äußere Erscheinungsbild” von Lehrern dürfe, “auch wenn es aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen gewählt wird”, keinen Zweifel daran lassen, dass der Lehrer “den Bildungsauftrag der Schule überzeugend erfüllen kann”. Das interpretierte die Behörde so, dass es eine Anstellung der bekennenden Muslimin ausschloss.

VG Osnabrück: Für das Urteil war auch Rechtslage von 2013 entscheidend

Die klagende Lehrerin, die heute in Nordrhein-Westfalen lebt, hatte Schmerzensgeld nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz gefordert. Sie sah sich von der Schulbehörde durch die Entziehung der bereits zugesagten Stelle diskriminiert.

Dass die Frau erst zwei Jahre später gegen die Entscheidung klagte, liegt an einem richtungsweisenden Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts von 2015: Damals hatten die Richter ein rigides Kopftuchverbot in Nordrhein-Westfalen kritisiert und das Land aufgefordert, es “verfassungskonform einzuschränken”.

Bis zu der Gesetzesänderung 2015 hatte in NRW eine Regelung gegolten, nach der bereits eine “abstrakte Gefahr für Neutralität und Schulfrieden” für ein Verbot genügte. Die Verfassungsrichter urteilten aber, es sei eine “hinreichend konkrete Gefahr” erforderlich, die von einem Kopftuch in der Schule ausgehen müsse. Eine Kopftucherlaubnis war die Korrektur nicht. Mehrere Länder mussten daraufhin allerdings ihre Schulgesetze überarbeiten, auch weil sie das Christentum explizit gegenüber anderen Religionen bevorzugt hatten.

Die Verwaltungsrichter in Osnabrück urteilten nun: Selbst wenn die Lehrerin im Osnabrücker Fall von der Schulbehörde wegen ihrer Religion benachteiligt worden wäre, sei in dem Fall die Entscheidung der Schulbehörde gerechtfertigt gewesen. Für die Beurteilung sei retrospektiv die Sach- und Rechtslage von 2013 entscheidend. Zu jenem Zeitpunkt habe sich die Schulbehörde auf die gesetzliche Grundlage des Schulgesetz berufen dürfen, weil damals die ältere Rechtsprechung des Verfassungsgerichts von 2003 maßgeblich war.

Danach sei für ein Kopftuchverbot nur ein hinreichend bestimmtes Gesetz gefordert worden. Die neuere Entscheidung des Verfassungsgerichts von 2015, die für ein Kopftuchverbot zusätzlich eine konkrete Gefahr für die Schutzgüter Schulfrieden und Neutralität verlange, habe es im Jahr 2013 noch nicht gegeben.

Das Urteil aus Osnabrück ist noch nicht rechtskräftig und kann binnen eines Monats nach Zugang der schriftlichen Entscheidungsgründe angefochten werden.

Von:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule

WELCHE Hausbau-Versicherung ist nun wirklich am wichtigsten, wenn ich mich einmal dazu entschieden habe, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen?” Eine Frage, die von privaten Bauherrn immer wieder gestellt wird – und tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten ist. Schließlich hören sich alle in Frage kommenden Versicherungen ziemlich wichtig an…

Bauherrnhaftpflicht, Rohbauversicherung, Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung, Bauleistungsversicherung, Feuerrohbauversicherung, private Krankenversicherung, Bauhelferversicherung und Unfallversicherung.

Wohngebäudeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Bauwesenversicherung, Hausratversicherung, Restschuldversicherung, Leitungswasserversicherung oder Elememtarschadenversicherung.

Bei dieser Fülle an Hausbau-Versicherungen kann ein Bauherr durchaus einmal ins Grübeln kommen…

Und in den Versicherungsbedingungen muss man oft schon sprichwörtlich mit der Lupe nach verständlichen Klauseln suchen, um zumindest halbwegs beurteilen zu können, was für einen privaten Bauherrn wichtig ist und was nicht.

Dazu kommt noch, dass für viele Leute schon alleine das Wort Versicherung oft ein echtes Reizwort ist und daher – aus welchen Gründen auch immer – nicht selten ein möglichst großer Bogen um dieses Thema gemacht wird.

Trotzdem weiß jeder Bauherr sehr gut, dass beim Hausbau Versicherungen abgeschlossen werden müssen, weil es einfach logisch ist, dass beim Bau eines Hauses schnell etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Die wenigsten wissen aber wirklich genau, was wie ganz konkret versichert werden sollte.

 

Warum Hausbau-Versicherungen überhaupt erforderlich sind

Jeder Bauherr geht mit dem Bau eines Hauses gleich mehrere Wagnisse ein, die im schlimmsten Fall auch zu finanziellen Nachteilen führen können. Alleine mit der Einrichtung und dem Betrieb Ihrer Hausbau-Baustelle entsteht eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Sie selbst, Ihre Nachbarn und für alle am Bau beteiligten Menschen.

Aber auch dann, wenn Sie Ihr Bauvorhaben finanzieren (müssen), gehen sowohl Sie als auch Ihre finanzierende Bank ein gewisses Risiko ein und dazu kommt dann noch, dass auch das Gebäude selbst während der Bauzeit ständig allen möglichen Gefahren und Elementen ausgesetzt ist.

Sollten Sie sich – was Sie in Ihrem eigenen Interesse jedenfalls tun sollten – zur Abwicklung Ihres geplanten Bauvorhabens schon für die professionelle Unterstützung durch einen Baubegleiter entschieden haben, wird sich dieser ohnehin  um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern.

In diesem Fall dürfen Sie also darauf vertrauen, dass ein professionell organisiertes Bauvorhaben auch entsprechend professionell versichert sein wird.

IHRE Verantwortung…

Das ändert aber nichts daran, dass SIE im Rahmen Ihrer Bauherrnpflichten schlussendlich dafür verantwortlich sind, sich gegen alle diese Einflüsse entsprechend abzusichern und zu schützen.

  • Ihr baubegleitender Baufachmann wird Sie zwar über alle nötigen Hausbau-Versicherungen informieren, die entsprechenden Versicherungsverträge müssen aber von Ihnen unterschrieben werden.

Als verantwortungsbewusster Bauherr sollten Sie sich daher in jedem Fall schon vorher darüber informieren, welche Versicherungen bei Ihrem Bauvorhaben notwendig sind – und zwar sowohl während der Bauzeit als auch nach der Fertigstellung – also dann, wenn Sie in Ihrem neuen Haus wohnen.

 NICHT VERGESSEN: 

Sie selbst müssen kein Versicherungs-Experte werden! Sobald Sie auch nur annähernd das Gefühl haben, mit den hier zu treffenden Entscheidungen in irgendeiner Weise überfordert zu sein, sollten Sie unbedingt so schnell wie möglich die professionelle Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch nehmen.

Welche Versicherungen in jedem Fall Pflicht sind

Welche Versicherung Sie für die Abwicklung Ihres individuellen und nicht mit anderen vergleichbaren Bauvorhabens wirklich brauchen, hängt von mehreren Faktoren ab, wobei sich alles auf die Frage konzentriert, WIE Sie Ihr Bauvorhaben ganz KONKRET abwickeln werden.

 AUF DEN PUNKT GEBRACHT: 

1. Wenn Sie Ihr Haus teilweise oder zur Gänze selber bauen möchten und KEINEN Baubegleiter beauftragt haben, sind Sie selbst für den rechtzeitigen Abschluss der nötigen Versicherungen verantwortlich. 

In diesem Fall sollten Sie diese Aufgabe unbedingt gewissenhaft erledigen und sich über jede einzelne Hausbau-Versicherung genau informieren und dann entscheiden, welche Versicherungen SIE benötigen. 

2. Wenn Sie Ihr Bauvorhaben von einem professionellen Baubegleiter abwickeln lassen, wird sich Ihre Baubegleitung in Ihrem Namen um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern. 

In diesem Fall genügt es, zumindest einen Blick auf die verschiedenen Versicherungspakete zu werfen, um Ihr eigenes Hausbau-Wissen zu erweitern.

Egal, wie sie nun Ihr Bauvorhaben abgewickelt werden soll: Diese drei Versicherungen MÜSSEN – von wem auch immer – in jedem Fall abgeschlossen werden.

Das sind daher auch bei Ihrem Bauprojekt die  wichtigsten Versicherungen überhaupt:

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

GUT ZU WISSEN: Für diese wichtigsten Versicherungen überhaupt, die bei jedem Bauvorhaben ohne Wenn und Aber abgeschlossen werden müssen, gibt es von den meisten Versicherungs-Anbietern empfehlenswerte Gebäude-Neubau_Versicherungen, wo alle erforderlichen Leistungspakete in einem einzigen Gesamtpaket enthalten sind.

3 in 1: Gebäudeneubauversicherung als empfehlenswertes Gesamtpaket

Die Gebäudeneubauversicherung unseres deutschen Versicherungs-Partners ist eine spezielles Versicherungspaket, bei dem die wichtigsten Hausbau-Versicherungen bereits enthalten sind.  

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

Als besondere Serviceleistung können Sie bei Bedarf gleich hier einen aussagekräftigen Online-Tarifvergleich durchführen. Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen…

Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen.

Welche Risiken mit den einzelnen Hausbau-Versicherungen abgedeckt werden

Welche Hausbau Versicherungen auch für Ihr Bauvorhaben abgeschlossen werden müssen, können Sie von Fall zu Fall ganz einfach selbst entscheiden. Informieren Sie sich hier über die abgedeckten Risiken und entscheiden Sie dann, ob auch bei Ihnen dieser Versicherungsschutz erforderlich ist.

Bauleistungsversicherung

Diese Versicherung, die früher auch Bauwesenversicherung oder einfach nur Bauversicherung genannt wurde, ist im Wesentlichen die Vollkasko-Versicherung für Ihren Hausbau. Unabhängig von der Bezeichnung haben alle etwas gemeinsam: Diese Versicherung braucht JEDER Bauherr. Ohne Wenn und Aber

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren während der gesamten Bauzeit vor Schäden am Bauwerk bzw. an der Baustelle, wobei vor allem unvorhersehbare Schäden versichert sind.

  • Im Allgemeinen sind das Zerstörungen oder Beschädigungen, die durch höhere Gewalt verursacht wurden – also beispielsweise durch Sturm oder Hochwasser.
  • Darüber hinaus sind aber auch Schäden durch Konstruktions- und Materialfehler, Vandalismus, Fahrlässigkeit oder durch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes versichert.

 NICHT GEDECKTE RISIKEN: 

Schäden durch Feuer sind NICHT durch die Bauleistungsversicherung gedeckt – dieses Risiko wird muss durch eine eigene Feuerrohbauversicherung abgedeckt werden. Üblich ist dabei allerdings, dass die Feuerrohbauversicherung während der Bauzeit kostenlos angeboten wird, WENN eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wird.

Bauherrenhaftpflicht

Jedem Bauherrn muss klar sein, dass er einem Haftungsrisiko ausgesetzt wird, WEIL mit dem Hausbau eine Gefahrenquelle geschaffen wird – und zwar nicht nur für den Bauherrn selbst, sondern vor allem auch für andere.

KONKRET: Entstehen durch das Bauvorhaben irgendwelche Schäden, ist dafür der Bauherr verantwortlich und kann daher von Dritten dafür haftbar gemacht werden.

WICHTIG! Alleine durch die Beauftragung von sach- und fachkundigen Personen – z.B. Architekten oder Handwerker – wird der Bauherr nicht von seiner eigenen Sorgfaltspflicht befreit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauherrnhaftpflicht schützt den Bauherrn, wenn durch das Bauvorhaben Schäden entstanden sind – beispielsweise, wenn sich jemand durch eine nicht fachgerechte Baustellenabsicherung verletzt hat, wenn herabfallende Baumaterialien Passanten verletzten oder Autos beschädigen.

Feuerrohbauversicherung

Wie der selbsterklärende Name schon sagt, werden durch diese Versicherung Schäden abgedeckt, die durch das Risiko eines Feuers, Blitzschlages oder einer Explosion entstehen, wobei diese Versicherung meistens im Zuge der Baufinanzierung abgeschlossen wird.

Sofern Sie Ihr Bauvorhaben also durch eine Bank finanzieren, wird die Bank in jedem Fall auf eine derartige Versicherung bestehen – und zwar vor allem auch zu IHRER Sicherheit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Versichert wird immer das noch nicht bezugsfertige Gebäudedie Versicherung gilt also während der gesamten Bauzeit bis zum Bauende. Das Besondere an der Feuerrohbauversicherung: Normalerweise wird diese elementare Versicherung kostenlos angeboten, WENN die Feuerrohbauversicherung

nach dem Einzug beim selben Versicherungsunternehmen in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Durch die Feuerrohbauversicherung ist übrigens nicht nur das im Rohbau befindliche Gebäude versichert, sondern auch alle Baumaterialien und Bauteile, die sich auf dem versicherten Grundstück befinden.

KURZ UND BÜNDIG: Diese klassische Hausbau Versicherung braucht JEDER Bauherr ohne Wenn und Aber. UND: Auch diese Versicherung ist im Gesamtpaket unseres Partners enthalten.

Bauhelferversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie NUR dann, wenn Sie Eigenleistungen erbringen wollen UND wenn Ihnen Freunde oder Bekannt beim Hausbau helfen sollen oder wollen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bauhelfer also vorschriftsmäßig anmelden.

  DRINGENDE EMPFEHLUNG:  

Unbedingt erkundigen, welche Versicherungs-Richtlinien in Ihrem Land gelten! Die Bauhelferversicherung ist jedenfalls nicht immer sehr umfangreich. So kann es beispielsweise sein, dass zwar Ihre unentgeltlich helfenden Bauhelfer gegen alle möglichen Baustellen-Risiken versichert sind, NICHT aber Sie selbst als Bauherr…

Darüber hinaus bieten einige Versicherungen spezielle Rohbau-Unfallversicherungen an – andere wiederum nicht. Tatsache ist:

  • WENN Sie sich helfen lassen, MÜSSEN zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihre Helfer ohne Wenn und Aber auch ordnungsgemäß versichert sein.

Baufertigstellungsversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie, wenn das ausführende Bauunternehmen keine Vertragserfüllungsgarantie abgeben kann oder will. In diesem Fall ist aber dann ohnehin äußerste Vorsicht geboten…

Im Detail wir hier nicht auf diese Versicherung eingegangen, weil diese nicht erforderlich ist, WENN Sie einen dichten Bauauftrag vergeben haben und in diesem Zug entsprechende Sicherstellungen von Ihrem Baupartner verlangt haben.

FAZIT: Bei Bedarf von passenden Fachleuten individuell beraten lassen – beispielsweise auch von Ihrer finanzierenden Bank.

Restschuldversicherung

Diese Versicherung bietet sich unter Umständen an, wenn Sie Ihr Bauvorhaben mit Bankkrediten finanziert haben. Sprechen Sie am besten mit Ihrer finanzierenden Bank, ob diese Versicherung in Ihrem Fall nötig ist oder nicht.

Eine Empfehlung über die Restschuldversicherung wird hier nicht abgegeben, weil diese Versicherung in direktem Zusammenhang mit Ihre Baufinanzierung steht und daher nur individuell betrachtet und beurteilt werden kann.

Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung

Diese Versicherung bietet sich an, wenn Sie ein unbebautes Grundstück besitzen und nicht absehbar ist, dass Sie demnächst mit dem Bauvorhaben beginnen werden: Darüber hinaus macht diese Versicherung auch bei vermieteten Immobilien Sinn. Am besten gezielt informieren…

 

 

Genau das möchte ich Ihnen mit meiner Empfehlung ersparen. Nicht mehr und nicht weniger…