Der Hobby-Blog

Mein Blog zu Familie und Erziehung

Besonders saftige und aromatische Speisen

Fisch, Fleisch oder Gemüse in einen Kunst­stoff­beutel legen und bei nied­riger Temperatur im Wasser­bad garen: Französische Köche haben diese Technik in den 70er Jahren erfunden und „sous vide“ getauft – über­setzt bedeutet das „unter Vakuum“. Das Ziel: Die Speisen sollen besonders, zart, saftig und aromatisch werden, Vitamine und andere Nähr­stoffe weit­gehend erhalten bleiben. Das Sous-vide-Prinzip fußt auf zwei Faktoren. Erstens können aus dem einge­schweißten Lebens­mittel weder Saft noch Aromen entweichen. Zweitens sorgen nied­rige Temperaturen zwischen 50 und etwa 90 Grad Celsius dafür, dass Garprozesse lang­sam verlaufen. Dabei ziehen sich beispiels­weise die Fleisch­fasern weniger zusammen als bei großer Hitze. Sie halten so mehr Saft im Fleisch. Außerdem bleibt der rote Fleisch­farb­stoff Myoglobin bei nied­rigeren Temperaturen erhalten, bei höheren Temperaturen verändert er sich zu graubräunlichem Metmyoglobin.

Tech­nisch aufwendig

Bei der Sous-vide-Küche kommen Technikfreaks auf ihre Kosten. Sie müssen die richtige Temperatur austüfteln und brauchen spezielle Hilfs­mittel und Geräte. Dazu gehören hitze­beständige Kochbeutel, ein Vakuu­miergerät und ein Wasser­bad. Manche Hersteller werben ausdrück­lich damit, dass sich ihre Kunst­stoff­beutel fürs Garen bei nied­rigen Temperaturen eignen. Für das Wasser­bad empfiehlt sich ein großer Topf plus Braten­thermo­meter. Mit Küchen­maschinen mit Koch­funk­tion oder speziellen Sous-vide-Garern lassen sich die Temperaturen noch exakter einstellen.

Sous-vide-Garen – eine kleine Anleitung

Einpacken. Waschen und würzen Sie das Gargut. Legen Sie es in einen Kochbeutel. Wer möchte, kann noch Kräuter, angedüns­tete Zwiebeln, Knoblauch oder Marinaden dazu geben. Befüllen Sie den Beutel so, dass zur Öffnung hin noch eine Hand­breit Platz ist. Dort kommt später die Schweiß­naht oder ein Verschluss hin.

Luft rauslassen und verschweißen. Ein Vakuu­miergerät erledigt diese Arbeits­schritte am unkompliziertesten und zuver­lässigsten. Es zieht die Luft in Sekunden aus dem Beutel und verschweißt ihn danach. Wer so ein Gerät nicht besitzt, kann sich mit einem Trinkhalm behelfen: Legen Sie ihn so zum Gargut im Beutel, dass das Ende aus der Beutel­öffnung schaut. Streichen Sie die Luft mit der Hand aus dem Beutel, fassen Sie die offene Seite mit der Hand zusammen. Saugen Sie solange am Trinkhalm, bis keine Luft mehr im Beutel fest­stell­bar ist. Ziehen Sie den Trinkhalm heraus. Verschließen Sie den Beutel so dicht wie möglich mit einem Clip.

Auf ausreichend Flüssig­keit achten. Beim Sous-vide-Garen müssen die Beutel im Topf oder Garer voll­ständig mit Wasser bedeckt sein. Mehrere Beutel in einem Topf sollten genug Platz haben, damit das Wasser zirkulieren kann.

Für passende Gartemperatur sorgen. Erhitzen Sie das Wasser und kontrollieren Sie mit dem Thermo­meter, wann die richtige Temperatur erreicht ist. Grund­sätzlich liegen die Temperatur­bereiche beim Sous-vide-Garen unter 100 Grad Celsius – die optimale Temperatur hängt vom jeweiligen Lebens­mittel ab. Für Fisch reicht sie etwa bis 65 Grad; für Rind bis 75 Grad; für Schwein, Geflügel und Wild bis 90 Grad. Fisch und Fleisch können wegen ihres hohen Eiweiß­gehalts bei nied­rigeren Temperaturen garen als Gemüse und Hülsenfrüchte. Pflanzliche Lebens­mittel sind reich an Zellulose, die erst bei höheren Temperaturen weich wird. Temperatur­empfehlungen für unterschiedlichen Lebens­mittel finden Sie auch in unserem Bestseller Kochen für Angeber.

Gar ziehen lassen. Die Garzeiten variieren je nach Gewicht des Garguts und Rezept – so gart zum Beispiel ein Kabeljau in 20 Minuten, ein Rump­steak in 50 Minuten und Möhren in einer Stunde. Laut Experten über­gart das Gargut nicht, wenn es etwas länger als empfohlen im heißen Wasser zieht.

Auspacken für Direkt­verzehr. Holen Sie den Beutel mit einer Zange aus dem Wasser, lassen Sie ihn abtropfen, legen Sie ihn auf einen Teller. Schneiden Sie den Beutel mit der Schere auf und heben Sie die gegarte Speise vorsichtig heraus. Sie kann direkt serviert werden.

Fleisch nach­braten. Sous-vide-Fleisch hat keine Kruste und keine Röstaromen. Wer nicht darauf verzichten möchte, kann es kurz in der Pfanne anbraten – aber nicht zu lang, sonst geht der Sous-vide-Effekt verloren.

Auf Vorrat kochen. Sie können die Gerichte auch vorkochen und einige Tage im Beutel lagern. Dazu die Beutel nach dem Kochen rasch in eiskaltem Wasser abkühlen, dann in den Kühl­schrank legen. Schneiden Sie die Beutel dann kurz vor dem Servieren auf und erhitzen Sie das Gericht. Diese Art des Vorkochens nutzen etwa auch Caterer – sie nennen es „Cook and Chill“ (über­setzt: „kochen und abkühlen“).

Auf Keime achten

Das Sous-vide-Garen bei Temperaturen unter 70 Grad tötet nicht alle kritischen Keime und Krank­heits­erreger sicher ab, die vor allem in tierischen Lebens­mitteln vorkommen können. Fleisch von Wild, Schweinen und Geflügel sollten auch in der Sous-vide-Küche immer auf 90 Grad erhitzt werden. Bei Rind­fleisch und Fisch sind nied­rigere Temperaturen vertret­bar – sofern die Ware frisch ist und einen guten Eindruck macht. Grund­sätzlich sollten Menschen mit geschwächtem Immun­system sowie alte Menschen und kleine Kinder Fleisch und Fisch nur durch­gegart essen – das heißt: mindestens zwei Minuten im Kern auf 70 Grad Celsius durch­erhitzt.

URL der Quelle:

https://www.test.de/Kochen-Sanftes-Garen-im-Kochbeutel-so-gehts-5118172-0

Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau

Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland am 2. Dezember in den Handel. Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben. Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-Szene zu den besten in Europa und der Welt zählt“, so Ellis weiter.

Frischer Wind durch junge Küchenchefs

Zu dieser Generation hoch motivierter junger Köche zählt Shootingstar Tristan Brandt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem Restaurant „Opus V“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das Restaurant „Geisels Werneckhof“ in München unter der Regie von Tohru Nakamura, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert. Auch er ist ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs.

Dritter neuer Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das Restaurant „Rutz“ in Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller. Die Bundeshauptstadt zählt damit sieben 2-Sterne-Häuser sowie zwölf 1-Stern-Restaurants und festigt damit ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-Sterne-Häuser belegen Top-Niveau der Gastronomie

Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt ebenfalls auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-Prädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit 243 Häusern bei den 1-Stern-Adressen. Insgesamt 28 Restaurants erhalten die begehrte Auszeichnung neu, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und „Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017. Jeweils zwei neue 1-Stern-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.

Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an

Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der gastronomischen Top-Liga immer mehr Häuser, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine legere, lockere Atmosphäre bieten. „Casual Fine Dining“ heißt dieser Trend, der auch ein jüngeres Publikum anspricht. Gerade in den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und spannende Gastronomie zu Hause.

„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburtstag mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren erschien in der Ausgabe erstmals der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37 Euro für eine dreigängige Mahlzeit) wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet und war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modernisiertes Layout erleichtert die Orientierung

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder „moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels.

Insider-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“

Weiteres Novum sind die Insider-Tipps der Michelin Inspektoren für Großstädte und touristische Zentren. Diese speziellen Empfehlungen sind zusammen mit einem Foto der jeweiligen Städte vorangestellt und beinhalten eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre, typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle Lage bestechen. Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne-Adressen, sondern ebenso um „Bib Gourmand“-Häuser, aber auch bodenständige Restaurants mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller weist auf „eine Küche von guter Qualität“ hin

Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues Symbol, der MICHELIN Teller. Das Piktogramm steht für „eine Küche von guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl. Hintergrund: Als Antwort auf geänderte Reisegewohnheiten und Erwartungen der Leser listet der Titel künftig insbesondere solche Häuser, die über ein gewisses Plus verfügen und den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Dazu zählen zum Beispiel eine besonders reizvolle Lage, ein charmantes Ambiente, ein großzügiger Wellnessbereich, modernes Design oder ein Hotelrestaurant mit besonders guter Küche.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt

Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastronomie- und Hotelführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind. Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und -gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2. Dezember im Buchhandel

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 ist ab 2. Dezember für 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken). Außerdem lassen sich die Restaurant-Empfehlungen online über die Website „Bookatable by Michelin“ abrufen (https://www.bookatable.com/de). Die 54. Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels, davon:

292 Restaurants mit MICHELIN Sternen

10 3-Sterne-Restaurants
39 2-Sterne-Restaurants, darunter drei neue
243 1-Stern-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“-Restaurants, darunter 60 neue

Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vom Landgasthof über das Gourmetlokal bis hin zur gut geführten Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche Wellness-Hotels bis hin zu traditionsreichen Grandhotels

Sternerestaurants 2017 nach_Bundesland sortiert (PDF-Datei)

Sternerestaurants 2017 nach Orten sortiert (PDF-Datei)

Gesehen auf:

www.hoga-pr.de/news/guide-michelin-2017-31-neue-sterne-erstrahlen-ueber-deutschland-13802.html/

Erstaunlich, wie befreiend das ist: Gurken, Essig, Wasser, Zucker, Gewürze. So steht es auf den Einweckgläsern im Supermarkt als Inhaltsangabe. Aber man kann es auch als Rezept begreifen, denn mehr gehört wirklich nicht dazu. Und schon ist man ihn los, den Supermarkt. „Selber“, hat Sophia immer gesagt, und gemeint hat sie „Ich will das selber machen, alleine, ohne Hilfe“. Weil Hilfe abhängig macht. Alles, was man nicht selber machen kann, macht abhängig. Werden Kinder in Zukunft programmieren können müssen? Wahrscheinlich, weil sie sonst zu Gefangenen von Unternehmen werden, die machen, was sie wollen, ohne dass wir als Kunden kontrollieren können, ob das gut ist oder schlecht. Und müssen Kinder saure Gurken einlegen? Unbedingt! Aus denselben Gründen. Befreiung!

Das Prinzip ist uralt und einfach: Gemüse werden getrocknet, oder zumindest entwässert, und dann eingelegt: in Säure, Lake oder Öl. Fertig. Manches ist danach ein Jahr oder noch länger haltbar. Es ist lecker. Es sieht wahnsinnig gut aus im Regal und es ist selbst gemacht, was bedeutet, es ist ein gutes Geschenk für Leute, die nicht wissen, wie einfach es ist. Ich habe 20 Sekunden gebraucht, um zu lernen, wie man saure Gurken macht. Und ich bin offensichtlich langsam: Ich brauche nur 15 Sekunden, um es weiterzugeben. Man schneidet Einlegegurken in Scheiben, lässt sie über Nacht in Salz liegen, bringt am nächsten Tag Essig mit Zucker, Senfkörnern und Dill zum Kochen, füllt die abgespülten Gurken in ein steriles Glas, gibt den heißen Essig drauf, Deckel zu, fertig. Und wieder etwas gelernt. Manche nennen es Einwecken. Ich nenne es Selbstermächtigung.

Die befriedigendsten Momente beim Kochen sind normalerweise die Moves und die Magie. Mit dem Messer hacken. Aus dem Handgelenk den Inhalt der Pfanne wenden. Wenn sich im Topf die Konsistenz ändert. Aufgehen, glasig werden, eindicken. Aber das hier hat nichts davon. Alles sieht aus, wie es eben aussieht, absurd unverändert von roh zu eingelegt. Ein Glas mit Mixed Pickles enthält so viel und dabei praktisch nichts, was man nicht sieht – und der wirklich befriedigendste Moment dabei ist, wenn man Gläser mit diesen zweiteiligen Blechdeckeln benutzt, die sich einwölben, wenn der Inhalt kälter wird und die Luft sich zusammenzieht, so dass ein Unterdruck im Glas entsteht. Es ist ein Knacken. Wunderschön, weil es zeigt, dass alles funktioniert hat. Ein Signal, dass die Arbeit getan ist. Knack! Wie eine Fanfare. Das Glas ist sicher. Mehr noch, die Pickles sind sicher, und sie halten sich ewig, das heißt: Die Zukunft ist gesichert. Knack.

Sophia mag nichts Saures, so wie die meisten Kinder, aber sie mag schneiden. „Ich mach das selber! Alleine!“ Sie schichtet auch gerne in Gläser, wobei man aufpassen muss, dass die Gläser erstens steril sind und dass man deshalb nicht hineinfasst, und dass „steril“ zweitens auch heißt, dass man sich daran verbrühen kann. Messer, Hitze, Dampf und Naschen – Sophia und ich lieben dieselben Dinge in der Küche. Aber ich mag auch noch Saures.

Drei unterschiedliche Arten probieren wir aus: sauer einlegen, sauer einkochen und in Öl einlegen. Es geht natürlich noch viel mehr: einlegen in Salzlake zum Beispiel, aber man muss sich entscheiden. Außerdem sind Sophia und ich nur so halbgut zum echten Haltbarmachen zu gebrauchen, weil wir uns zu schnell langweilen. Eigentlich ist das Einwecken natürlich so gedacht, dass man dann, wenn die Gurken reif sind, die überschüssigen einweckt, damit man im Winter noch etwas davon hat. Gurken, Gurken, Gurken, bis alles weg ist. Kistenweise. Aber wir wecken lieber zehn verschiedene Sachen ein, was nicht besonders ökonomisch ist. In den Rezeptbüchern, die ich gewälzt habe, beziehen sich die Angaben meistens auf Mengen bis zu zweieinhalb Volumenliter, also zum Beispiel für fünf Pfundgläser Eingewecktes. Das ist natürlich nicht Fisch und nicht Fleisch, aber immerhin realistisch. Wir machen keine echte Lagerhaltung im Keller, und in der Wohnung haben wir gar nicht genug Platz für 50 Gläser von irgendwas. Allerdings sagt meine Erfahrung, dass es bei keinem Rezept, das ich probiert habe, mit den Mengen am Ende so hinkommt, wie es da steht. Ich würde deshalb in jedem Fall immer ein paar kleinere Weckgläser besorgen, um die übrig bleibenden Restmengen unterzubringen. Oder man hat halb volle Gläser, was allerdings auch nicht wirklich schlimm ist. Kochen ist zumindest für mich oft der einzige Moment am Tag, an dem ich Natur in der Hand habe. Alles andere, was ich anfasse, ist von Menschen gemacht. Das macht es für mich doppelt schön. Ich schnippel gerne große Mengen Zeug weg.

Ich habe Kochen erst spät gelernt, als ich Student war und mein Geld als Aushilfe in einer Restaurantküche verdient habe, und so schneide ich auch: schnell und rücksichtslos – Paprika quer, das heißt, ich schneide unten einen Deckel ab und so viele Ringe, bis ich fast die Plazenta mit den Samen streife, und dann drücke ich den Strunk mit allem von oben durch den offenen Boden heraus. So geht es schneller. Ich schäle Zwiebeln großzügig, weil sie billig sind, billiger jedenfalls als die Zeit die es braucht, vorsichtig die äußerste Haut abzuziehen. Zack, zack. Und ich schneide Maiskörner einfach mit einem kleinen Messer vom rohen Kolben herunter, weil ich keine andere Art des Auslösens gefunden habe, die zu meinem Rhythmus passen würde.

Heute, zu Hause, ist Kochen mehr Meditation als alles andere, und so behandle ich es. In Wahrheit benutze ich die meisten Rezepte ab dem zweiten Mal nur noch zur groben Inspiration und als Einkaufsliste. Beim Einwecken funktioniert das sehr gut. Man kann kaum grobe Fehler machen, am Ende schmecken die Dinge möglicherweise unterschiedlich, aber immer irgendwie gut. Wir haben also viel auf einmal gemacht, viel durcheinander, und man braucht mindestens zwei Durchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen, wegen der vielen Trocknerei. Ich schlage deshalb eine Session vor, bei der man drei verschiedene Arten des Einlegens ausprobieren kann, und zwar so:

1. Sauer einlegen: Gurken, sauer und süßsauer, Mixed Pickles, Silberzwiebeln, Sandwichoder auch Butterbrot-Pickles. 2. Sauer einkochen: Mais-Paprika-Relish. 3. In Öl einlegen: Mediterranes Gemüse, Paprika- oder auch Chili-Schoten, ofengetrocknete Tomaten.

 

Die Tomaten sind irre. Im Ofen getrocknet werden sie nicht ganz trocken, also nicht wie die verschrumpelten, sonnengetrockneten. Am besten nimmt man deshalb eine Sorte, die nicht so viel Glibber drin hat, zum Beispiel Flaschentomaten. Da die nicht sofort zu bekommen waren, behelfen Sophia und ich uns mit normalen Strauchtomaten, die gehen zur Not auch. Am ersten Tag halbiert man sie und legt sie mit der offenen Seite nach oben auf ein Backblech. Wegen der Sauerei kann man es mit Alufolie auslegen. Ich persönlich schrubbe das Blech aber lieber hinterher. Dann beträufelt man die Tomaten mit Olivenöl, bestreut sie mit Zucker und Salz und gibt ein bisschen gehackte Minze drüber. So kommen sie in den Ofen, bei 50 bis 60 Grad und leicht offener Tür – wir klemmen dazu einen Holzlöffelstiel ein – und da bleiben sie für immer. Zumindest fühlt es sich so an. Acht bis zwölf Stunden. Und in den ersten Stunden sieht man überhaupt nichts. Es ist, als würde man der Wäsche beim Trocknen zugucken. Pures Zen. Oder auch: stinklangweilig. Deshalb ist es gut, das als erstes erledigt zu haben, dann kann man alles andere machen.

Jetzt kommen die sauren Gurken, wir schneiden Einlegegurken in grobe Scheiben, in einer Schüssel heben wir reichlich Salz unter und lassen das Ganze unter einem Tuch, es darf ziehen bis morgen. Für die Sandwich-Pickles legen wir die geschnippelten Gurken beiseite. Weißweinessig mit Wasser, je nach Geschmack, aber höchstens eins zu eins, mit Zucker und Gewürzen zum Kochen bringen. Für süßsaure Gurken Apfelessig und Wasser nehmen. Das heiße Zeug einwecken. Fertig. Dann blanchieren wir in rauen Mengen Gemüse. Für alle Nichtangeber: Blanchieren ist nur ein schickes Wort für kurz in Flüssigkeit oder Dampf brühen. Auch da gibt es zwei Wege: Das mediterrane Gemüse kann man sehr gut einzeln in einer Mischung aus Essig, Zucker und etwas Salz blanchieren, die weichen Gemüse nur zwei bis drei Minuten, feste wie Karotten bis sie bissfest sind, das sind bei uns acht bis zehn Minuten. Dann alles auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen lassen. Dann füllt man es mit Kräutern in sterile Gläser und bedeckt es mit Olivenöl. Fertig.

Nebenbei blanchieren wir Gemüse in kochendem Wasser: die Perlzwiebeln – vor allem, damit man sie leichter schälen kann – aber auch testweise Maiskölbchen und Würfel von Roter Beete. Letztere wecken wir jeweils in heißem Essig mit etwas Zucker und Salz ein, das Ergebnis wird später seriös lecker sein. Auch die Gurkenscheiben für die Sandwich-Pickles werden kurz mit kochendem Wasser überbrüht und dann abgeschreckt.

Die Zwiebeln legt man für 24 Stunden in Salzlake im Mischverhältnis von etwa 1 : 10. Bei uns sind es 60 bis 70 Gramm Meersalz auf einen Dreiviertelliter Wasser. Wasser und Essig nach Geschmack (Vorschlag im Verhältnis eins zu eins) im Edelstahltopf ein paar Minuten kochen und dann heiß über die Zwiebeln geben. Genauso verfährt man mit dem kleinen Gemüse für die Mixed Pickles, es muss aber nur ungefähr halb so lang in der Lake einweichen, also lediglich über Nacht. Inzwischen riecht übrigens schon die komplette Wohnung nach Essig.

Zu probieren gibt es noch nicht viel: Das mediterrane Gemüse kann man knabbern, richtig gut ist es erst nach ein paar Tagen, und dann muss es auch recht flott verbraucht werden, es hält bei Weitem nicht so lange wie sauer eingelegtes.

Als letzten Schritt von Tag eins rösten wir hübsche, längliche Paprikaschoten. Das geht sehr gut unter dem Grill im Ofen. Weil im Ofen aber schon die trocknenden Tomaten sind, machen wir es in der Grillpfanne: Fünf Minuten von jeder Seite, bis die Haut an manchen Stellen schon schwarz ist und aufplatzt, dann lässt sie sich sehr leicht abziehen. Die gehäuteten Paprika legt man in Zitronensaft und Salz ein, wieder über Nacht. Wer mag, packt ein paar Knoblauchzehen dazu. Das wäre alles, bis morgen. Wenn man jetzt aufhören könnte. Doch es gibt da einen Fehler im System: Wenn man nur einweckt, hat man nichts, was man probieren kann – also naschen. Kochen und nicht dabei essen ist Unsinn. Deshalb würde ich nebenbei, falls noch eine Flamme auf dem Herd und Kapazität im Hirn frei ist, das Mais-Paprika-Relish einkochen, davon kann man sofort essen.

Am nächsten Morgen sind die Tomaten schön angeschrumpelt, aber noch geschmeidig. Spät abends habe ich den Ofen ausgeschaltet und die Tür zugeklappt, und jetzt sehen sie göttlich aus und kommen mit ein, zwei Rosmarinzweigen ins Glas. Man kann Chilis und Knoblauch dazutun. Dann füllt man das Glas mit einem guten Olivenöl auf, so dass alles bedeckt ist. Das in Olivenöl eingelegte Gemüse hält nicht so lange wie in Essig eingewecktes, weil das Öl nicht konserviert, sondern nur luftdicht abschließt, und in den Gläsern kein Vakuum entsteht – wir arbeiten ja nicht mit Hitze. Deshalb sind zwei Dinge wichtig: Man muss vorsichtig alle Lufteinschlüsse aus den Tomaten rühren und das Glas muss natürlich innen steril sein. Und schon ein paar Tage später sind die Tomaten irrwitzig lecker, und das Öl kann man super über Pasta geben. Schon das ist toll. Aber das ist nur der kleinste Teil des Spaßes oder Stolzes oder was auch immer einen überfällt, wenn man diese unwirklich schönen Tomaten im Glas sieht, in der goldenen Schwerelosigkeit des Olivenöls. Es ist, als hätte man die Welt überlistet und selbst etwas geschaffen, das sonst Profis oder Maschinen vorbehalten ist.Einwecken ist die beste Form von Selbstgemacht, schöner, echter, richtiger als alles andere.

Und so geht es weiter: mit den Gurken, den Pickles, der Paprika, Glas um Glas. Die Küche riecht noch mehr nach Essig. Es beißt fast in den Augen und Sophia ist längst verschwunden, weil ich sie zu oft von dem Topf mit dem kochenden Wasser weggescheucht habe, in dem ich die Gläser abkoche. Aber ich bin auf einer Mission hier, ich bin nicht Vater, sondern Oma, ich wecke ein. Ich konserviere für den Winter. Ich packe Leben in Gläser. Und ich lache dabei. Einfach, weil es geht.

Adresse der Quelle:

http://www.nido.de/artikel/junges-gemuese/

Wer auf Instagram und Food-Blogs unterwegs ist, kommt an kunstvollen Fondant-Torten schon lange nicht mehr vorbei. Da entstehen ganze Bilderwelten aus kunterbunter Zuckermasse, filigrane Figuren wachsen aus mehrstöckigen Torten und zarte Blüten verwandeln einen einfachen Kuchen in ein Stückchen Kunst, das eigentlich viel zu schön ist zum Essen. Habt ihr euch da nicht auch schon mal gewünscht, ihr könntet einem lieben Menschen mit so einem zuckersüßen Kunstwerk eine Freude machen? Dann könnt ihr jetzt endlich loslegen, denn wir verraten euch, wie ihr Fondant-Torten selber macht.

1. Bei Fondant-Torten kommt es auf die Planung an

Ob zum Muttertag, zum Geburtstag, zum Jahrestag, zur Verlobung oder zur Hochzeit – Motivtorten aus Fondant sind immer eine gute Idee. Zwei Dinge sind besonders wichtig, bevor ihr loslegt: 1. das Konzept und 2. das Zeitmanagement. Ganz am Anfang steht das Motiv. Am besten zeichnet ihr auf, wie eure Torte am Ende aussehen soll. Bildvorlagen aus dem Internet helfen euch, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Viele Blogger stellen zahlreiche Nahaufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven von ihren Werken ins Netz, die euch als Vorlagen dienen können.

Sobald ihr wisst, was ihr vorhabt, geht es an das Zeitmanagement. Die richtige Planung hat für Motivtorten aus Fondant eine besondere Bedeutung, denn Blüten und Figuren sollten mindestens eine Woche vorher geformt und gefärbt werden. Der spezielle Modellierfondant muss nämlich gut trocknen, bevor ihr die Torte damit schmücken könnt. Der Kuchen selbst sollte etwa 3 Tage vor dem großen Tag gebacken werden. Das eigentliche Dekorieren ist dann ein Job für den letzten Tag, bevor ihr die Torte präsentieren wollt. Ihr seht also: Mal eben schnell eine Motivtorte backen ist nicht möglich. Plant unbedingt genügend Zeit ein, um euer Kunstwerk in Ruhe fertigstellen zu können.

2. Am Anfang steht der Kuchen

Eine Fondant-Torte soll aber nicht nur richtig toll aussehen, sondern auch gut schmecken. Ein leckerer Kuchen ist deshalb die Basis für eure Kreation. Fangt am besten mit einer einstöckigen, runden Torte an. Geeignet sind sowohl trockene Kuchen, wie etwa Rührkuchen, als auch Kuchen mit Sahne-, Quark-, Frucht-, Pudding- oder Joghurtfüllungen. Für den Anfang empfehlen wir einen einfachen Rührkuchen, der in der Springform gebacken wird. Zum Rezept: Rührkuchen Er ist stabil und lässt sich gut zuschneiden. 8 bis 12 cm hoch darf so ein Kuchen dann schon sein. Je höher, desto schöner sehen die Kreationen am Ende aus.

Gefüllte Motivtorten hingegen bestehen aus mehreren Böden, zwischen denen jeweils eine 1 cm hohe Schicht Füllung verstrichen wird. Auf diese Weise erzeugt ihr ebenfalls Höhe. Inspirationen für eure Kreationen könnt ihr euch aus unseren Torten-Rezepten holen. Wie wäre es zum Beispiel mit dieser Hochzeitstorte oder mit einer wunderschön verzierten Margeritentorte?

Nach dem Backen braucht der Teig Zeit zum Auskühlen und Ausdampfen – idealerweise über Nacht. Nur dann kann der Kuchen gut mit Buttercreme oder Ganache eingestrichen werden. Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil so eine glatte Oberfläche geschaffen wird, auf der der Fondant befestigt wird. Wichtig: Fondant verzeiht keine Fehler. Selbst kleinste Unebenheiten können durch den Fondant drücken und ihn sogar reißen lassen. Zum anderen schützt die Ganache den Fondant vor Kontakt mit der Tortenfüllung. Der Zucker im Fondant zieht nämlich die Flüssigkeit aus der Füllung, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Fondant durchweicht.

3. Die Grundlage für eure Fondant-Torte schaffen

Lasst die Ganache vor dem Einstreichen über Nacht kühl stehen und bestreicht den Kuchen dann möglichst glatt damit. Am besten geht das auf einem Drehteller und mit einer Teigkarte. Achtet darauf, dass alle kleinen Unebenheiten verschwinden. Manchmal muss man die Torte mehrfach einstreichen, aber auch das ist ganz normal. Lasst die Ganache wiederum über Nacht gut trocknen und achtet dabei darauf, dass der Kuchen kühl steht. Vor allem wenn ihr eine sahnehaltige Füllung verwendet, sollte die Torte nie länger ungekühlt stehen, sonst war eure ganze Arbeit umsonst.

Nun geht es an den spannenden Teil: das Eindecken mit Rollfondant. Man kann den Fondant zwar sehr gut selbst machen, für den ersten Versuch empfehlen wir jedoch, Rollfondant in einem Tortenshop zu kaufen. Dort gibt es auch geeignetes Modellier-Werkzeug, mit dem ihr Figuren und Blüten kreieren könnt. Schaut euch einfach mal um.

4. Der große Moment: Die Motivtorte dekorieren

Um den Kuchen mit Rollfondant einzudecken, rollt den Fondant am besten auf der Arbeitsplatte aus. Dafür braucht ihr in der Regel viel Platz und eine saubere Unterlage. Jegliche Unebenheit ist nachher auf dem Fondant sichtbar. Eine Silikonmatte und ein Nudelholz, das ebenfalls mit Fondant umhüllt ist, sind besonders hilfreich. Den ausgerollten Fondant dann mittig über das Nudelholz legen und auf der Torte platzieren, sodass auf allen Seiten gleich viel Masse liegt. Nun muss der Fondant geglättet werden. Geeignete Glätter bekommt ihr ebenfalls im Tortenshop eurer Wahl.

Wenn die Flächen schön glatt und eben sind, könnt ihr daran gehen, eure Fondant-Torte mit den Blüten und Figuren, die ihr vorab aus geeignetem Modellierfondant bzw. aus Blütenpaste hergestellt habt, nach Herzenslust zu dekorieren. Der Vorteil des Modellierfondants: Er lässt sich gut und vor allem lange bearbeiten sowie sehr gut färben und bemalen. Die Blütenpaste hingegen trocknet schnell und härtet dann sehr fest aus. Sie muss also schnell bearbeitet werden. Eine dritte Möglichkeit, Dekoration für eure Fondant-Torte herzustellen, ist Formen und Figuren aus weichem Rollfondant auszustechen. Schokomodelliermasse und Marzipan kommen als Alternativen natürlich ebenfalls infrage. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

5. Weiter geht’s: Hier gibt es noch mehr Anleitungen

Eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anleitung für eure eigene Fondant-Torte findet ihr bei “Tortenlust”. Bloggerin Selina gehört zu den bekanntesten Fondant-Künstlern der Szene. Ebenfalls sehr hilfreich ist die Anleitung, die Claudia auf ihrem Blog “Ofenkieker” erstellt hat. Auf beiden Seiten gibt es auch sehr anschauliche Bilder, weiterführende Anleitungen zum Gestalten von Figuren und Deko-Elementen sowie Rezepte für Fortgeschrittene. Wer ein bisschen Ermunterung braucht, der sollte den Erfahrungsbericht von Nadine auf ihrem Blog “dreierlei liebelei” lesen. Obwohl ihre erste Fondant-Torte ein ziemlicher Krimi war, hat sich die Mühe am Ende gelohnt.

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.brigitte.de/

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Erstmals erschienen auf:

www.nido.de

1 Portionen
Arbeitszeit: 30 Min.
Back-/Kochzeit: 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Kalorien p. P.: keine Angabe

Zutaten – das braucht ihr:

  • Cocktailsoße
  • 200 g Salatcreme oder Mayonnaise
  • 1 EL Schlagsahne
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Weinbrand oder Cognac
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer oder Chilipulver
  • 3 Paprikastreifen als Garnitur
  • Kokos-Erdnuss-Dip
  • 150 g cremige Kokosmilch
  • 100 g Erdnussbutter
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 fein gehackte Chilischote
  • ½ TL Salz
  • Honig-Senf-Dip
  • 150 g saure Sahne
  • 3 EL Salatcreme oder Mayonnaise
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • Kräuter-Dip
  • 2 Scheiben Toastbrot oder Brötchen
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Essig (Wein- oder Balsamico)
  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin oder Thymian)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer

So geht’s:

Cocktailsoße: In eine Schüssel Salatcreme oder Mayonnaise, Schlagsahne, Tomatenketchup und Weinbrand bzw. Cognac geben. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer bzw. Chilipulver würzen. Alles gründlich miteinander verrühren und mit einigen Paprikastreifen garnieren

Kokos-Erdnuss-Dip: Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilischote entkernen und ebenfalls hacken. Die cremige Kokosmilch in einen Topf schütten. Gehackte Knoblauchzehen und Chilischote sowie die Erdnussbutter oder –creme auch in den Topf geben. Mit einer Prise Salz würzen und dann alles unter Rühren erwärmen, jedoch nicht kochen. Danach in eine Schüssel umfüllen und eventuell mit einigen Erdnusskernen garnieren.

Honig-Senf-Dip: Saure Sahne, Salatcreme oder Mayonnaise, Honig und Senf in eine Schüssel geben. Kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles gründlich verrühren. Optional mit schwarzen Senfkörnern oder einem Kräuterzweig garnieren.

Kräuter-Dip: Das Toastbrot entrinden und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in größere Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. Alles in ein geeignetes Gefäß geben und Essig sowie Olivenöl hinzufügen. Optional mit Pfeffer und Salz würzen. Dann alles fein pürieren. In eine Schüssel umfüllen und mit einem Kräuterzweig garnieren.

Zusatzinfo:

Vier verschiedene und schnell zubereitbare Dips bzw. Soßen, die eine breite Palette an Geschmacksnuancen abdecken. Universell für Buffet, Raclette, Heißer-Stein-Grill oder Fondue verwendbar.

Link zur Homepage:

www.brigitte.de/

Zutaten

400 g Roastbeef
1 große Tomate(n)
4 Stängel Petersilie, frisch
50 g Parmesan, am Stück
1 Schuss Balsamico Feige
15 g Butter

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch bringe ich vor der Bearbeitung auf Zimmertemperatur. Bevor ich die Pfanne aufheize, bereite ich bereits die Teller/Garnierung vor.

Auf jedem Teller eine, wenn möglich, eigen angebaute Tomate in Scheiben auslegen. Mit etwas Petersilie garnieren. Darüber dünn gehobelten Parmesan geben.

Das Roastbeef in Butter kräftig von jeder Seite etwa drei Minuten braten. Sofort aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einschlagen. Ca. fünf Minuten ruhen lassen.

Das Fleisch erneut in die Pfanne geben. Den in der Alufolie befindlichen Bratensaft dazugeben. Nochmals von jeder Seite ca. 2 Minuten braten.

Nach dieser Zeit ist das Stück medium rare. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welcher Garpunkt gewünscht wird. Meiner Meinung nach schmeckt das hochwertige Fleisch wirklich super, wenn es medium rare, bzw. englisch gegart ist.

Auf dem Teller nun ein Nest aus frisch gehobelten Parmesan anrichten. Das Fleisch darauflegen und mit Feigenbalsamico verfeinern.

Anmerkung: Ich vermeide es, das Fleisch vor dem Braten zu würzen. Sie werden sehen, das feine Aroma eines guten Roastbeefs, in Verbindung mit dem Parmesan und dem Balsamico wird sie überzeugen. Etwas Salz und Pfeffer auf jedes einzelne Fleischstück kann nicht schaden.

Um den Fleischsaft aufzusaugen eignet sich ein Olivenbaguette. Dazu passt ein trockener italienischer Rotwein.

Hinweis: Für das Rezept eignen sich Roastbeef, Entrecote und Rinderlende. Die in der Rezeptbeschreibung angegebene Grammzahl ist tatsächlich für einen guten Esser. Für meine Frau, die die Lende bevorzugt, reichen gut 200 Gramm.

Ganz wichtig ist eine sehr gute Qualität des Fleisches. Und, um es zu erwähnen: ein low Budget Gericht ist es nicht.

Aufgespürt:

www.chefkoch.de/rezepte/2919341444228525/Roastbeef-auf-Parmesanbett-mit-Feigenbalsamico.html

Hausgemachtes Tiramisu ist das beste Rezept für alle, die in Erinnerungen an den letzten Italienurlaub schwelgen wollen – und für alle Tiramisu-Fans.

Was schmeckt mehr nach “dolce vita” als Tiramisu? Das bekannte italienische Dessert stammt aus Venetien, hat heute aber Fans auf der ganzen Welt. Bekannt ist es aber schon seit dem Mittelalter. Das erste Mal wurde der Begriff “Tiramisù” (italienisch für “Zieh mich hoch”) übrigens 1970 in Treviso gebraucht.

Für das klassische Tiramisu-Rezept werden Löffelbiskuit und Mascarpone-Creme abwechselnd geschichtet. Die Löffelbiskuits werden in kaltem Espresso getränkt. Oft wird der Espresso auch noch mit alkoholischen Getränken wie Marsala-Wein, Amaretto oder Weinbrand gemischt. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Varianten von Tiramisu.

Ganz wichtig: Wenn das Tiramisu fertig geschichtet ist, muss es für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Denn dadurch wird das Tiramisu erst fest. Bevor das Dessert serviert wird, noch die letzte Cremeschicht mit Kakaopulver auf das gekühlte Tiramisu auftragen. Ob klassisch, schnell, frühlingshaft mit Erdbeeren, kalorienarm mit Äpfeln, mit oder ohne Alkohol oder sogar herzhaft: Das Team der BRIGITTE-Küche kennt für die besten Rezepte für Tiramisu.

Tiramisu-Rezepte – von Tiramisu ohne Alkohol bis Erdbeertiramisu

Tiramisu mit Kaffeelikör

Wenn wir schon nicht nach Italien in den Urlaub fahren können, dann holen wir uns das italienische Lebensgefühl einfach nach Hause. Dieses Tiramisu bringt Ihnen “La dolce vita” in die eigenen vier Wände. Zum Rezept: Tiramisu mit Kaffeelikör

Tiramisu “light”

Als Dessert ist Tiramisu oft zu wuchtig. In unserer Schlank-Version heißt es: Mascarpone adé und erfrischendes Apfelkompott unter die Quark-Frischkäse-Haube. Und weil es ohne Alkohol ist, ist das Rezept auch für Kinder geeignet. Zum Rezept: Tiramisu “light”

Rhabarber-Tiramisu

Wir haben das Tiramisu frühlingsfein gemacht: mit den knusprigen Mandelkeksen Cantuccini und dem beglückend süß-sauren Duo Mascarponecreme und Rhabarber. Zum Rezept: Rhabarber-Tiramisu

Trüffel-Tiramisu

Für Fans von Trüffel gibt es diese köstliche Tiramisu-Variante mit Marsala-Wein. Und die für Tiramisu klassischen Löffelbiskuits dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum Rezept: Trüffel-Tiramisu

Glutenfreies Tiramisu

Ohne Löffelbiskuit kein Tiramisu? Von wegen! In diesem glutenfreien Rezept kommen Maisstärke und gemahlene Mandeln zum Einsatz. Zum Rezept: Glutenfreies Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Wir lieben Tiramisu – und wir lieben Erdbeeren! Da lag die Idee nahe, unsere beiden Favoriten zu einem Dessert zu vereinen. Das Ergebnis: unwiderstehlich. Zum Rezept: Erdbeer-Tiramisu

Spekulatius-Tiramisu

Zur Weihnachtszeit ein Spekulatius-Tiramisu: Damit überraschen Sie Ihre Adventsgäste und machen Spekulatius damit zu einem köstlichen Dessert. Zum Rezept: Spekulatius-Tiramisu

Herzhaftes Tiramisu

Wer sagt denn, Tiramisu ist immer süß? Dieses Rezept beweist jedenfalls, dass es auch mal herzhaft sein darf. Zum Rezept: Herzhaftes Tiramisu

Original italienisches Tiramisu – das beste Rezept

Das perfekte Tiramisu ist cremig, aber nicht matschig. Rike Dittloff zeigt Schritt für Schritt im Video, wie das Rezept gelingt – ein Hoch auf den Klassiker!

Zutaten für 4 Portionen Tiramisu

150 Gramm Zucker
6 frische Eigelb
450 Gramm Mascarpone
2 Esslöffel Amaretto
150 Milliliter Espresso
220 Gramm Löffelbiskuits
Kakaopulver zum Bestäuben

Tiramisu zubereiten – Schritt für Schritt erklärt

1. Schlagen Sie Eigelbe und Zucker drei bis vier Minuten cremig. Achtung: Die Eier müssen frisch sein!
2. Heben Sie nun die Mascarpone unter die Zucker-Eimasse.
3. Gießen Sie den Amaretto in den Espresso, tunken Sie einige Löffelbiskuits kurz hinein und schichten Sie sie dann in die Form. Verfahren Sie so, bis der Boden der Form bedeckt ist.
4. Streichen Sie einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits. Tunken Sie weitere Löffelbiskuits kurz in die Espresso- Amarettomischung, legen Sie sie auf die Mascarponecreme und bestreichen sie wiederum mit Mascarponecreme.
5. Lassen Sie das Tiramisu drei bis vier Stunden im Kühlschrank durchziehen.
6. Holen Sie das Tiramisu kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank und bestäuben es mit Kakao.

Statt Amaretto mit Espresso können Sie zum Beispiel auch Kakao verwenden.

fertig in 10 Minuten – plus 4 Stunden Ruhezeit

Gesichtet:

www.brigitte.de/rezepte/rezepte/

New Amsterdam Vodka hat in Kooperation mit jungen deutschen Barkeepern eine innovative Rezeptreihe erarbeitet: „The Next Generation Of Barkeepers“ steht für individuelle, kreative und experimentelle Drinks – speziell für die „Generation Y“. Im zweiten Teil stellt about-drinks Maria Koppmaier und Tristan Bantle (Capri Lounge in Köln) sowie ihre gemeinsame Kreation „Send me a Message“ exklusiv vor.

Was waren bisher die wichtigsten Stationen in Ihrer Laufbahn als Barkeeper?
Maria Koppmaier: In meiner Laufbahn hatte ich schon viele unterschiedliche Stationen in Deutschland, aber auch im Ausland. Ich war unter anderen in Kanada, Österreich und der Schweiz und konnte in der Zeit viele verschiedene Bars und auch die unterschiedlichen Trinkkulturen der Länder kennenlernen.
Tristan Bantle: Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Stationen in meiner Laufbahn, aber während meiner Zeit auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen konnte ich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und auch viele Rum-Destillerien in der Karibik besichtigen und kennenlernen.

Was war Ihre bisher coolste eigene Kreation?
Maria Koppmaier: Meine coolste eigene Kreation bisher war eine Variation des „Old Fashioned“ mit Rum, Chambord, Rotweinsirup, Lagaluvin und Schokoladenbitter.
Tristan Bantle: Meine coolste eigene Kreation nennt sich „¿Por qué no?“, was übersetzt „Warum nicht?“ bedeutet. Der Drink wird mit einem Rum aus Trinidad und Falernum, das ist ein süßer Sirup, der in vielen karibisch angehauchten Drinks verwendet wird, gemischt. Außerdem kommen noch Feigensenf, Rosmarin und ein Sourmix in den Cocktail.

Was macht für Sie einen guten Vodka aus?
Maria Koppmaier: Ein guter Vodka sollte weich und mild im Geschmack sowie im Geruch sein. Außerdem darf er für mich keine negativen Alkoholnoten merken, man sollte ihn im Drink also nicht sofort herausschmecken.
Tristan Bantle: Ein guter Vodka muss für mich vor allen Dingen zwei Kriterien erfüllen. Zum einen sollte er mild im Geschmack sein und zum anderen darf der Vodka nicht zu intensiv nach Alkohol riechen.

Wer sind Ihre persönlichen Vorbilder aus der Barszene und warum?
Maria Koppmaier: Jeffrey Morgenthaler aus den USA finde ich super, da er seit langer Zeit schon einer der Top Barkeeper und auch Blogger ist. Er hat jetzt ein Buch auf den Markt gebracht hat, „The Bar Book“, das sich vor allem mit Bartechniken beschäftigt und nicht wie viele Bücher davor „nur“ mit Drinks.
Tristan Bantle: Sehr beeindruckt bin ich von Jamie Boudreau aus dem Canon in Seattle, weil er für mich der perfekte Barkeeper ist! Er hat ein ungemeines Wissen über Spirituosen und Geschichten, außerdem arbeitet er stets an neuen Trends und vergisst dabei „die guten alten Zeiten” nicht!

Was trinken Sie selbst am liebsten?
Maria Koppmaier: Ich selbst trinke am liebsten einen „Martinez“, das ist ein klassischer Cocktail, der als Vorgänger des „Martini“ gilt. Genau wie bei seinem Nachfolger gibt es viele Variationen des Martinez, generell wird er aber mit Gin gemischt und bekommt durch Wermut eine leicht süßliche Note.
Tristan Bantle: Ich selbst bin ein großer Fan von Variationen des „Old Fashioned“ auf Rum-Basis. Als „Old-Fashioned“ werden die wichtigsten klassischen Cocktails bezeichnet. In der ursprünglichen Form bestehen sie immer aus einer Spirituose, Zucker, Wasser bzw. Eis und Cocktail-Bitter.

What’s next: Was ist für Sie das nächste Trendgetränk?
Maria Koppmaier: Für mich sind Mezcal, beziehungsweise Tequila das nächste Trendgetränk, schließlich ist Tequila nur eine Art des Mezcal. Die mexikanische Spirituose wird aus unterschiedlichen Agave-Sorten hergestellt, Tequila hat seinen Namen übrigens von der Stadt, in der er hergestellt wird und wird ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt.
Tristan Bantle: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Drink mit Gin sein wird, hoffe es aber nicht.

Wie sollte Ihrer Meinung nach die perfekte Bar der Zukunft aussehen?
Maria Koppmaier: Für die perfekte Bar der Zukunft geht es hoffentlich back to the roots, also zurück zur klassischen Barkultur mit einer guten Spirituosenwahl und klassischen Cocktails wie dem „Manhattan“ und „Old Fashioned“ in allen Variationen.
Tristan Bantle: Die Bar der Zukunft, davor kräuseln sich eher meine Haare. Allzu viel kann und sollte sich da nicht verändern. Ich denke die Barszene wird in Zukunft noch molekularer. Ich für mich bleibe jedoch ein Fan der klassischen Bars im Retrostil mit viel Holz, Leder, Jazz und natürlich den Barklassikern. Ein sehr gut aufgestelltes Bar-Back, in dem das ein oder andere Rum- oder Whiskeyschätzchen lauert, sollte auch nicht fehlen!

Die Drink-Kreationen von Maria Koppmaier und Tristan Bantle:

Send me a Message

  • 700 ml New Amsterdam Vodka
  • 5 Aprikosen, halbiert
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 1,5 cl Ziegler Weinbergpfirsischlikör
  • 3 dash Rhabarberbitter
  • 2 dash Angosturabitter
  • 10 Blätter Minze
  • 1 Stück Rhabarber

Für die Aprikosen-Rhabarber-Infusion die halbierten Aprikosen und eine Stange Rhabarber für 24 Stunden mit dem New Amsterdam Vodka einlegen. Anschließend alle Zutaten in einen Silberbecher geben, mit Crushed Ice auffüllen und solang rühren bis sich ein Eispanzer außen am Becher bildet. Zum Abschluss mit der Minze und dem Stück Rhabarber garnieren.

Link zum Artikel:

www.about-drinks.com/the-next-generation-of-barkeepers-maria-koppmaier-tristan-bantle-capri-lounge-koeln/

  • 1. … weil sie sich mit fast allem zubereiten lassen

    “Heute gibt es Sandwiches!” Heißt übersetzt: Heute machen wir Resteverwertung! Alles, was der Kühlschrank hergibt, kommt zwischen zwei Brotscheiben. Denn das Gute an Sandwiches ist, dass man immer Zutaten da hat, um sie zuzubereiten.

  • 2. … weil man sie zu jeder Tageszeit essen kann

    Sandwiches gehen immer. Der Beweis: 7 Uhr morgens, Zeit zum Frühstücken. Schnell soll es gehen und Kraft für den Tag geben. Was bietet sich da besser an als ein Sandwich? 13 Uhr mittags. Kartoffeln gab es gestern schon, Nudeln gibt es morgen. Und wenn man unterwegs ist und wenig Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen hat, macht man sich morgens ein leckeres Sandwich, das man zur Not auch zwischendurch am Schreibtisch essen kann. 19 Uhr abends. Kein großer Hunger und keine große Lust auf etwas Schweres. Wie wär’s mit einem Sandwich mit viel Salat und frischen Zutaten als Belag?

  • 3. … weil sie sich so gut mitnehmen lassen

    “Bitte nicht schubsen, ich habe ein superleckeres Sandwich im Rucksack!” denkt man sich, wenn man in der U-Bahn steht. Verpackt in eine Brotdose ist es der perfekte Begleiter für einen langen Tag. Und nicht nur zur Arbeit lässt es sich gut mitnehmen – auch beim Picknick, auf dem Spielplatz oder auf der langen Autofahrt zu Oma und Opa ist es nicht zu toppen. Außerdem schmeckt es noch viel besser, wenn die Soße ein wenig durchgezogen ist.

  • 4. … weil sie praktisch nebenbei zu essen sind

    Ein weiterer Grund, Sandwiches zu lieben: Wenn man sich geschickt anstellt, sind sie sehr leicht zu essen. Sie schmieren (fast) nicht, man braucht keinen Teller und man muss nur eine Hand benutzen. Wenn man sich geschickt anstellt …

  • 5. … weil sie gesund sind

    Ach, Sandwiches sind auch nur Fast Food. Falsch! Es ist so einfach, eine gesunde, eine vegetarische oder sogar eine vegane Variante zuzubereiten. Man braucht nur die passenden Zutaten. Und wenn es um die Kreativität der Zutaten geht, sind einem bei Sandwiches glücklicherweise keine Grenzen gesetzt.

  • 6. … weil man den Herd nicht anschmeißen muss

    Heute bleibt die Küche kalt. Zu viel zu tun, um sich an den Herd zu stellen? Etwas Einfaches und Schnelles muss her. Ein Sandwich ist im Handumdrehen gemacht.

  • 7. … weil sie auch warm sehr gut schmecken

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: So ein belegtes Brot muss nicht zwangsweise kalt gegessen werden. Warm schmeckt es genauso gut. Hach, Sandwiches sind so vielseitig.

  • 8. … weil sie sowohl Vorspeise, Hauptspeise als auch Beilage und Nachtisch sein können

    Sandwiches sind vielseitig. Sie können als kleiner Appetizer vorweg gemacht werden, üppig belegt passen sie auch als Hauptgericht und etwas kleiner als Beilage zur Suppe. Und als Ice-Cream-Sandwiches können sie sogar das Beste von allem sein: das Dessert.

  • 9. … weil sie sowohl Klein als auch Groß schmecken

    Es steht schon wieder ein Kindergeburtstag bevor? Und die Wahl der Snacks ist immer noch nicht getroffen? Keine Panik. Denn alle Kinder lieben Sandwiches. Und Onkel Jürgens Fünfzigster? Da sollte man doch auch etwas für das Büffet mitbringen … Auch hier eignen sich die bunten Brote perfekt. Mit ein paar besonderen Zutaten machen sie sich richtig gut neben den ganzen Kartoffelsalaten.

  • 10. … weil sie so variabel sind

    “Heute habe ich Lust auf Italienisch. Oder Chinesisch, das hatte ich auch ewig nicht mehr.” Darf es auch ein Sandwich sein? Belegt mit Entenbrust und einer süß-sauren Soße hat es etwas Chinesisches, mit Tomate und Mozzarella ist es italienisch. Man kann es nicht anders sagen: Sandwiches können einfach alles.

 

externer Link zum Artikel:

http://www.brigitte.de/rezepte/koch-trends

Hand aufs Herz: Wir alle lieben Kuchen und Naschkram und können selten widerstehen, wenn die Kollegin selbstgebackenen Kuchen mit ins Büro bringt. Und wer Schokolade liebt, wird an saftigen Brownies nicht vorbeigehen können …

Es gibt aber gute Nachrichten für Brownie-Junkies: Man kann die leckeren Küchlein auch ohne Zucker backen – und sie damit gleich ein bisschen gesünder machen. Für absoluten Genuss ohne schlechtes Gewissen!

Das braucht ihr für zuckerfreie Brownies:

  • 250 g Kidneybohnen
  • 100 ml Milch
  • 80g Vollkornmehl
  • 2 EL Backkakao
  • 1 EL Backpulver
  • 2 Eier
  • Früchte nach Bedarf (damit die Brownies noch saftiger werden)

So backt ihr zuckerfreie Brownies:

1. Kidneybohnen und Milch in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren.

2. Vollkornmehl, Backkakao und Backpulver in einer Schüssel mixen.

3. Eier und das Bohnenpüree zugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.

4. Nach Belieben Früchte wie Kirschen, Pfirsiche, Mandarinen oder Himbeeren dazugeben.

5. Im Ofen bei 180 Grad für etwa 30 bis 40 Minuten backen.

6. Fertig!

Schoko-Bohnen-Kuchen mit Kirschkompott

Schoko-BOHNEN-Kuchen?! Auch wenn es erstmal komisch klingt: Ja, ihr habt richtig gelesen – und gemeint sind nicht etwa Schokoladenbohnen. Weiße Bohnenkerne machen diesen Schokokuchen wunderbar saftig. Unsere Schoko-Bohnen-Kuchen-Variante ist zwar mir Zucker gemacht, aber wer keine Angst vor Zucker hat, wird diesen Kuchen lieben. Unser Tipp: Der Kuchen kann schon am Vortag gebacken werden, dann zieht er noch etwas durch. Dazu gibt’s Kirschkompott, das wir mit Roséwein kochen. Zum Rezept: Schoko-Bohnen-Kuchen mit Kirschkompott

Glutenfreie Brownies mit schwarzen Bohnen und Avocado:

Monique liebt Kochen und Backen und teilt auf ihrem Blog “Ambitious Kitchen” kreative Rezepte für Kuchen und Co. – und kombiniert für ihre Kreationen nicht selten ungewöhnliche Zutaten. Viele ihrer Rezepte sind glutenfrei und vegan und sollen zu einer gesunden Ernährungsweise beitragen.

Ihre Brownies kommen ganz ohne Mehl aus und sind stattdessen mit Avocado und schwarzen Bohnen gemacht – komplett glutenfrei und vegan. Zum Rezept bei Ambitious Kitchen

 

Erstmals veröffentlicht:

www.brigitte.de/rezepte/backen

Visionen am Teller: ab Herbst foodstyling-Workshops für Profis

foodstyling ist für viele noch ein „Fremdwort“. Saša Asanović, foodstylist, Absolvent der Masterclass in Los Angeles, startet im Herbst die nächste Workshop-Serie für Profis aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Luxemburg und Südtirol.

Düfte, Temperaturen und Geschmäcker von Gerichten und Lebensmitteln auf Fotos sichtbar machen? Geht das? Nicht nur gehobene Küche, sondern auch ein Paar Frankfurter Würstl so abzulichten, dass dem Betrachter eines Plakates, Fotos, Inserates, einer Speisekarte, Filmes, das Wasser im Mund zusammenläuft?

Ja, das geht! Mit foodstyling!

In zwei praxisorientierten Tagen gibt der ausgebildete Gastroprofi und Erwachsenentrainer Saša Asanović seine Erfahrungen weiter, verrät wertvolle Tipps und Tricks für professionelles foodstyling. Denn um ein, den Betrachter sofort ansprechendes Bild zu bieten, müssen foodstylisten die Eigenschaften jedes Lebensmittels genau kennen. Jetzt steht das Herbstprogramm für eine neue Workshop-Reihe fest. Asanović, selbst Koch: „Als foodstylist muss ich wesentlich mehr Know How haben, als ein Koch. Zum Beispiel bei Polenta. Ich muss wissen wie der Duft, die Farbe, die Konsistenz ist, die die Polenta ausmachen.“

Nummer 1 in Mitteleuropa.

Der 1. foodstyling Workshop für Profis startet am 25. September 2015 in Wien und spricht FotografInnen, KöchInnen, KüchenchefInnen, FoodbloggerInnen, KochbuchautorInnen, Foodies, StylistInnen, ArtdirektorInnen an. Die Kosten sind überschaubar und können zum Teil gefördert werden.
Bereits Anfang April hat der Gastroprofi und Erwachsenentrainer Workshops abgehalten. Fotos und ein Video auf facebook zeigen das positive Feedback. Saša Asanović liegt mit seinen Foodworkshops in der Erwachsenenausbildung, seiner Art Wissen zu vermitteln und Kreativität zu fördern in Mitteleuropa ganz vorne.

Meisterklasse im Juni.

Eine „Meisterklasse“ findet von 19. bis 20. Juni 2015 im Studio der food artists in Wien statt. Getränke, Bierschaum & Bubbles – das perfekte Brathuhn – Dampf & Feuer – nicht essbares Fake-Ice sind Thema. Hier sollen Teilnehmer mit foodstyling Vorkenntnissen, in kleinen Teams ein eigenes Projekt umsetzen, von der Idee bis zum Shooting.

TERMINE für die foodsytling Workshops im Herbst:

25. + 26. SEPTEMBER 2015
INTENSIV WORKSHOP
Aufgaben eines foodstylisten − Werkzeug und Equipment
Schnelle Reparaturen mit tollen Ergebnissen – Müsli & Suppen − Burger & Sandwiches − gekochte Eier & Spiegeleier − Gegrilltes & Gebratenes sowie Salate & Veganes.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!
Einschließlich einem Shooting-Assistenzeinsatz nach Terminvereinbarung.

19. + 20. JUNI und 16.+ 17. OKTOBER 2015
MEISTERKLASSE
Getränke, Bierschaum & Bubbles − das perfekte Brathuhn – Dampf & Feuer
Nicht essbares Fake-Ice − Sie setzen Ihr eigenes Projekt von der Idee bis zum Shooting selbst um. Je nach Teilnehmeranzahl können Projekte in 2er bis 4er-Teams realisiert werden. Vorkenntnisse im foodstyling unbedingt erforderlich!
Einschließlich einem Shooting-Assistenzeinsatz nach Terminvereinbarung.

Saša Asanović:
Absolvent der foodstyling Masterclass, L.A.,
Kalifornien unter Denise Vivaldo & Cindie Flannigan, Schüler von Lou Manna, New York
1986 bis 1995 Küchenleitung in führenden Häusern der österreichischen Gastroszene
1995 bis 1997 Absolvent der Erwachsenentrainer Ausbildungsakademie
Über 30 Unternehmen im In- und Ausland zählen zu seinen Kunden

Bild: Saša Asanović Apfelstrudel.jpg © foodstyle@asanovic.at

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.hoga-pr.de